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 | SEXLEXIKON K |
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Kamasutra Indisches Liebeslehrbuch aus dem 4. Jahrhundert nach Christus. Eines der grossen kulturhistorischen Werke der Weltliteratur. Im Kamasutra werden Ratschläge sowie Hinweise für fast alle Bereiche von Liebe und Sexualität gegeben. Entstammt der hinduistischen Religionslehre.
Karezza Kommt aus dem indischen Tantra. Form des Koitus, bei dem der Samenerguss absichtlich vermieden wird. Die Einführung des Gliedes findet wie gewöhnlich statt, jedoch bleibt der Penis eine Zeitlang (oft mehrere Stunden) regungslos in der Scheide. Durch innere Meditation wird versucht den Geist über den Körper zu erheben. Der Koitus endet schliesslich mit der Erschlaffung des Mannes, oder der Mann fühlt, dass eine Fortsetzung dieses Vorganges doch noch eine Ejakulation auslösen könnte. Heute weiss man, dass die Art von Koitus ohne Orgasmus und ohne Lustlösung eher schädlich als nützlich sein kann. Es kann sogar zu nervlichen Krisen und indirekten schweren Auseinandersetzungen zwischen den Partner führen.
Kaviar Anderes Wort für Kot. abk. KV
Kesser Vater Bezeichnung bei lesbischen Frauen für den mehr "männlichen" Teil der Beziehung, diese wird oft durch ein besonders markantes Outfit betont.
Keuschheitsgürtel Ein oft kunstvoll aus Metall oder Leder gestalteter und mit einem Schloss versehener Gürtel, der bei der Frau die Schamgegend abdeckte. Nur dem Besitzer des Schlüssels, in der Regel der Ehemann, war es so möglich, mit der Frau zu schlafen. Entstanden ist diese Sitte im Mittelalter, wo die Männer bedingt durch jahrelange Abwesenheit während der Kreuzzüge um die Treue ihrer Ehefrauen fürchteten. Dies natürlich nicht ganz unbegründet; aber im Zweifelsfall gelang es dem Geliebten dann mit einem Nachschlüssel doch, das Schloss zu öffnen und an die ersehnte Schamgegend heranzukommen.
Kink-Sex engl. "to kink" (= verdrehen, verknoten), frei übersetzt: "verrückter Sex". Aus den USA stammende Sex-Welle, bei dem es um verrückte Sex-Varianten geht. "Kinker" sind Leute, denen "normaler" Sex zu anspruchslos ist. Sie suchen das Besondere. Dabei spielt die Fantasie eine große Rolle, nicht der reale Kontakt. Kink-Sex gleitet manchmal auch ins Perverse ab.
Kinsey, Alfred C. (1894-1956) Biologe, Zoologe und Gründer des "Institute for Sex Research". Mit seiner 1948 ("Das sexuelle Verhalten des Mannes") und 1953 ("Das sexuelle Verhalten der Frau") erschienen Studien veränderte Alfred C. Kinsey entscheidend die amerikanisch Kultur und gilt seit dem als Begründer der wissenschaftlichen Sexuallehre.
Klitoris Auch Kitzler genannt, entspricht entwicklungsgeschichtlich dem Penis beim Mann.
Klimax Der Höhepunkt der geschlechtlichen Vereinigung, Orgasmus.
Klistier Darmspülung.
Knaus-Ogino-Methode Temperaturmethode, Rhythmus-Methode
Koitus Geschlechtsverkehr
Koitus interruptus Der Penis wird vor dem Samenerguss aus der Scheide herausgezogen.
Koitus per anum Analverkehr
Koitus reservatus Der Samenerguss wird absichtlich über längere Zeit hin oder ganz unterdrückt.
Kokotte (franz. cocotte="Hühnchen) Dirne, Dame der Halbwelt, eine vornehmere Prostituierte des 19. Jahrhunderts. Die Kokotten legten grossen Wert auf ein elegantes Äusseres und waren zu ihrer Zeit sehr begehrt. Ihre Dienste liessssen sie sich allerdings auch teuer bezahlen. Eine Kokotte zu erringen war für reiche Männer oft ein Statussymbol, für die Kokotte wiederum erhöhte das ihren Marktwert. Im Unterschied zur Mätresse hatte die Kokotte nicht nur einen, sondern mehrere Liebhaber - nacheinander oder gleichzeitig. Jedes Zeitalter hat die im eigene Form der Luxusdirne (in der heutigen Zeit sind dies die Callgirls).
Kondom Kondome - gelegentlich auch Pariser, Gummi oder Verhüterli genannt - dienen als einzige der hier vorgestellten Verhütungsmittel auch dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (STD= Sexual Transmitted Disease) wie z.B. Aids, Hepatitis, Syphilis oder Gonorrhoe (Tripper). Wegen dieser doppelten Funktion, ihrer relativ einfachen Handhabung, ihrer fehlenden Nebenwirkungen (von Latexallergien abgesehen), sowie ihrer relativ grossen Sicherheit bilden Kondome mittlerweile die am häufigsten verwendete Schutzmassnahme beim Geschlechts-verkehr.
Kontrektation Der menschliche Trieb, seinen Partner zu berühren und körperlich zu fühlen. Die körperliche Berührung löst eine innere Befriedigung aus, durch die, die sexuelle Erregung verstärkt wird. Gemeint sind dabei nicht nur Berührungen mit den Händen, sondern auch Liebkosungen mit Lippen und Zunge.
Koprolagnie Kot-Fetischismus, dass sexuelle Interesse konzentriert sich auf den Anus . Die Lust bei der Ejakulation eines Mannes wird teilweise durch die Lust beim Ausscheiden von Kot ersetzt. Der Betroffene hinterlässt seinen Kot in den Betten, Schlaf- oder Badezimmern von Frauen, die er sexuell nicht befriedigen konnte.
Koprophagie Essen von Kot.
Kopulation Vom lat. Substantiv copulatio = Verbindung. Geschlechtsverkehr. Siehe auch Koitus.Verbform "kopulieren"), von lat. "copulatio" (= Verschmelzung, Verbindung) wissenschaftlicher Ausdruck für Geschlechtsverkehr
Kore (griechisch) Mädchen, Tochter
Korophilie Die Sucht heterosexueller Männer, den Geschlechtsverkehr ausschliesslich mit sehr jungen Mädchen zu vollziehen. Häufig ist es ihnen nur mit finanziellen Mitteln möglich, das Mädchen wenigstens für einige Zeit an sich zu binden. Auch ältere lesbische Frauen zeigen häufig eine korophile Neigung.
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