SEXLEXIKON L

Ladies Friend
Hierbei handelt es sich um einen künstlichen Penis zur Selbstbefriedigung
der Frau und zum Geschlechtsverkehr zwischen Lesbierinnen.

Lambitions-Akt
Begriff für das Lecken an verschiedenen Körperstellen auch intime Stellen.

Landstörzerinnen

So nannte man fahrende Frauen des Mittelalters, die das Geschäft der
Prostitution auf der offenen Landstraße betrieben. Sie waren entweder
Töchter der "ehrlosen" Berufe (Henker, Totengräber Nachtwächter) oder
einfach Pilgerinnen, die nichts mehr zu essen hatten.

Larrio

Das ist ein künstlicher Penis, den die Tagalenfrauen der Philippinen zur
Selbstbefriedigung und Geburtserleichterung benutzten.

Latex
Latex-Fans erregt es, wenn sie sich Fotos oder Pornofilme ansehen, in denen
diese Material vorkommt. Sie sind fasziniert und euphorisch, wenn sie den
Stoff riechen, lecken und erspüren können.
Latex-Anzüge sitzen auf dem Körper wie eine zweite Haut. Mit ihnen hat man
das Gefühl, angezogen und doch nackt zu sein. Sie verhüllen und zeigen
trotzdem alles. Auch wenn der Mensch direkt berührt wird, bleibt durch die
Latex-Kleidung ein Abstand gewahrt.
Wer bei anderen Latex mag, muss nicht unbedingt selber gern Latex tragen.
Einige bekommen nämlich dabei keinen Kick, sondern Ausschlag. Wer eine
Latex-Allergie hat, kann es ersatzweise mit Lycra versuchen, da es ähnliche
Eigenschaften aufweist.

Lecken
Umgangssprachlicher Ausdruck für "Cunnilingus".

Leder
Leder ist sinnlich: es riecht gut, beim Berühren macht es Geräusche. Zuerst
fühlt sich das Material kühl an, dann passt es sich langsam der
Körpertemperatur an. Leder hat was Animalisches, Wildes und Hartes. Die
Menschen assoziieren damit Männlichkeit, Militär, Cowboys, Motorradfahrer
und S/M.
Gerade Schwule stehen auf die vielseitige Tierhaut. Es gibt Leder-Klubs, in
denen sie ihre gemeinsame Leidenschaft frönen, und es werden auch
internationale "Mr. Leather-Wahlen" abgehalten. Die Lederkerle präsentieren
sich in Chaps, Harness oder Käppis in Schwarz. Das archaische Material
bringt Wölbungen gut zur Geltung und glänzt verführerisch, wo es sich wölbt.

Lendengrübchen
Sie werden als Merkmale eines erotischen weiblichen Körperbaus geschätzt.
Lendengrübchen sind zwei weiche Vertiefungen im Rücken von meist jungen
Frauen, die wenige Zentimeter links und rechts der Wirbelsäule liegen. Sie
bilden mit der Mitte der Gesässspalte und dem Grübchen unterhalb des letzten
Wirbelfortsatzes einen auf dem Kopf stehenden Rhombus.

Lesche
So nannten die Griechen seit Homer jene in Säulenhallen untergebrachten
Lokale, in denen man sich zur guten Konversation und oft auch zum Rendezvous
mit einer Hetäre traf.

Levirat
(lat. levir = Schwager) Schwagerehe, eine Ehe- bzw. Familienform, in der
Witwen und deren Kinder duch den Bruder des verstorbenen Mannes versorgt und
geschützt werden. Sie bildete sich historisch beim Übergang von der
Gruppenehe in der Sippe zur Mehrgenerationenfamilie und Einzelfamilie
heraus.
Im jüdischen Brauchtum früherer Zeiten hatte das Levirat auch folgende
Bedeutung: Wenn ein Ehemann starb, ohne Kinder zu hinterlassen, so war es
Aufgabe seines Bruders, die Witwe zur Frau zu nehmen und den erstgeborenen
Sohn als rechtmässigen Erben aufzuziehen. Eine jüdische Frau heiratete also
nicht nur ihren Mann, sondern dessen ganze Familie.

Lesben
Der Name stammt von der griechischen Insel Lesbos, auf der in der Antike die
bekannte lesbische Dichterin Sappho lebte. Deshalb spricht man bei
weiblicher Homosexualität auch von sapphischer Liebe. Etwa 600 v. Chr. lebte
die Dichterin in einer Gemeinschaft junger Frauen und gründete eine Schule
in der sie die Mädchen in den schönen Künsten und in der Liebe
unterrichtete.
Sex zwischen Frauen regt Männer-Phantasien an, beflügelt Dichter, Maler und
Musiker. Doch wirkliche Lesben haben wenig mit den Klischee-Bildern gemein,
die beispielsweise in Pornofilmen speziell für heterosexuelle Männer erzeugt
werden.

Libido
Sexuelles Verlangen, Lust und Begierde nach körperlicher Liebe. Häufig
verbindet man die Libido auch mit spontaner Lust, wobei die sexuelle Reize
so stark sind, dass der Ort oder die Zeit kaum Bedeutung hat.
Durch psychische Probleme, Stress, Krankheiten, Schwangerschaft und Geburt
kann es sowohl zu einer extremen Steigerung der Libido kommen oder aber zu
einem Erlahmen. Im Alter erlischt meist auch die Libido, langsam und
parallel mit dem Alterungsprozess.

Liebe
Wenn der Pfeil der Liebe trifft, dann schüttet der Körper Glückshormone -
wie Dopamin und Noradrenalin - aus. Diese haben euphorisierende Wirkung.
Weiterhin bilden sich Oxitozinen und eine ganze Reihe von Amphetaminen. Die
Folge: Herzklopfen und "Schmetterlinge im Bauch". Leider ist in rund einem
Vierteljahr Schluss mit der Produktion dieser Liebeshormone...
Jemanden zu lieben, ist für manche das glücklichste und schönste Gefühl von
allen. Man fühlt sich geborgen und möchte am liebsten alles gemeinsam mit
dem Geliebten machen. Wird unsere Zuneigung erwidert, reagieren wir mit
ungeheurem Glücksgefühlen, innerer und äußerer Zufriedenheit sowie großer
Ausgeglichenheit.

Liebeskummer

Fast alle Menschen werden im Laufe ihres Lebens einmal oder mehrmals das
Opfer von Liebeskummer. Normalerweise würde man in einem solchen Fall von
einer epidemischen Erkrankung sprechen. Aber merkwürdigerweise wird diese
teilweise schlimme psychische Ausnahmesituation in der Medizin kaum zur
Kenntnis genommen.
Dabei sind die Folgen von echtem Liebeskummer teilweise dramatisch, bis hin
zu schweren körperlichen Erkrankungen oder sogar Selbstmord. Ausserdem wird
in den Medien immer wieder von Fällen berichtet, in denen Betroffene nicht
nur sich selber, sondern die ganze Familie einschliesslich der Kinder
getötet haben.Es gibt auch viele Fälle, in denen sich ein Mensch in einen
anderen verliebt, ohne dass es zu irgendeiner Art von Beziehung gekommen
ist. Hin und wieder weiss der oder die Betroffene nicht einmal von den
Gefühlen des anderen. Derartiges Liebesleid kann bis hin zum Stalking führen
und eindeutig zwanghafte Züge annehmen und damit behandlungsbedürftig
werden.
Dieses Gefühl der Liebe, oder wie immer man es auch nennen mag. ist oft so
stark, dass es jedes rationales Handeln überdeckt und für Aussenstehende zu
unbegreiflichem Verhalten, wie Hingabe, Selbstaufgabe, Opferbereitschaft
u.ä. führt. Wird dieses Gefühl jeweils erwidert, ist es oft mit ungeheurem
Glücksgefühlen, innerer und äusserer Zufriedenheit sowie grosser
Ausgeglichenheit verbunden. Oft ist die Liebe zu einem anderen Mensch für
Dritte unbegreiflich, da sie oft Bildungsschranken, soziale Schranken, Alter
und Vermögen völlig ignoriert.
Liebe kann dem Mensch aber, neben den vielen positiven Aspekten dieses
Gefühls, leider auch regelrecht zerstören. Dann kann man von krankhafter
Liebe sprechen. Meist ist Liebe ausserdem mit intensiver Sexualität
gepaart.Entzieht der eine Partner dem anderen seine Liebe, so wird der
Verlassene fast immer von Liebeskummer betroffen.

Liebesmuskel
Das ist der Beckenbodenmuskel der Frau. Je besser ausgebildet er ist, desto
stärker ist seine Wirkung auf das Glied in der Scheide. In der altindischen
Liebeskunst Tantra wird dem Liebesmuskel für ein intensives Sexualleben eine
große Beachtung geschenkt

Liebkosungen
Es sind die Zärtlichkeitsbezeugungen der Mutter, die das Sexualleben des
Kindes bestimmen. Der Mensch braucht Liebkosungen, um den Koitus
vorzubereiten und den Orgasmus intensiver zu gestalten. Je reifer der Mensch
ist, desto größer wird sein Bedürfnis nach Liebkosungen.

Lippenstift
Wie alle Formen der Kosmetik dient auch der Lippenstift zur Hervorhebung
sexueller Reize. Der Mund ist eines der wichtigsten Lockmittel des Menschen.
Er ähnelt der Scheide, weil auch er eine Körperöffnung ist und beim
Zungenkuss eine dem Koitus ähnliche Berührung ermöglicht.

Lockstoffe
Es sind Duftstoffe, die z. B. von Insekten ausgestoßen werden, um das andere
Geschlecht über große Entfernungen anzulocken. Menschen reagieren besonders
auf Körpergerüche und auf in Parfums verarbeitete Duftstoffe und fühlen sich
so zu anderen Menschen magisch hingezogen.

Lolita
Bezeichnet eine sehr junge, sehr erotische und sexuell interessante und
interessierte Frau. Übt besonders auf ältere Männer einen starken Reiz aus,
die grenze zur Pädophilie ist dabei fliessend.

Löffel-Stellung
Vorteil der Löffel-Stellung: die Hände des Manns oder der Frau können die
Klitoris zusätzlich reizen, es besteht enger Körperkontakt und meistens
können Männer in dieser Stellung länger. Diese Position eignet sich auch für
Anal-Verkehr. Der Penis kann leichter eindringen, wenn der vordere Partner
das obere Bein anhebt. Diese Stellung erinnert an zwei Löffel, die in einem
Besteckkasten seitlich voreinander liegen, daher der Name.

Lubrekation
Das Feucht-Werden der Vagina bei sexueller Erregung.

Lusttropfen
Tritt bei grosser Erregung vor dem eigentlichen Orgasmus aus dem Glied.

Lutschkomplex
Der Zwang, an Dingen zu lutschen. Es geht einzig und allein um die
Befriedigung des Lutsch-Bedürfnisses. Der Lutschkomplex ist auf die orale
Phase der Kindheit zurückzuführen. Im Unterbewusstsein besteht immer noch
der Drang, Dinge in den Mund zu nehmen. So befriedigen Handlungen wie
Rauchen oder Küssen, aber auch das Saugen und Lecken an Brustwarzen oder
Genitalien manchmal unbewusst diesen Trieb.