SEXLEXIKON M


Macho

Wir sind grundsätzlich nicht gegen die Frauenbewegung und unterstützen
diese, nur rhythmisch müssen sie sein."
Machos sind egoistische und selbstverliebte Männer, die sagen wo es lang
geht - im Bett und im Beziehungsalltag. Sie sind auf ihre Lust und ihre
Vorteile bedacht. Sie sehen Frauen nicht als ebenbürtige Menschen an.
Wenn ein Mann mit Macho betitelt wird, schwingt allerdings auch mit, dass er
unwiderstehlich und anziehend wirkt, gerade wenn man auf kerlige Typen mit
harter Schale abfährt.Manche Machos sind zu allem bereit, um zu beweisen,
wie "männlich", sie sind.
Ein Beispiel: Der Franzose Pierre Pumpille, verschob mit einem Kopfstoß
einen stillstehenden Eisenbahnwaggon um 61 Zentimeter. "Die Frauen hielten
mich für einen Gott", erklärte er -vom Krankenbett aus.
Reinhard Fendrich hat einmal geschrieben: "Der Macho ist ein Mann, der alte
männliche Attribute kultiviert - aus Angst, man könnte ihn für keinen
halten."

Mamakoitus

Auch Brustsex, Tittensex, Brustfick, Tittenfick genannt. siehe auch Spanisch

Mamsellenhäuser
bessere deutsche Bordelle des 16. und 17. Jahrhunderts. Im Gegensatz zum
'Kasten', dem preiswerten Bordell, gab das 'Mamsellenhaus' stets vor, nach
französischem Muster zu arbeiten. Die Puffmutter wurde deshalb auch immer
mit 'Madame' angesprochen.

Mandingo
Künstlicher Penis zur Selbstbefriedigung der Frau und zum Geschlechtsverkehr
zwischen Lesbierinnen. Das Wort Mandingo taucht bei den Haussa und in
verschiedenen anderen afrikanischen Sprachen auf.

Manu
In den vielen Kapiteln des original KamaSutra werden auch die
"Manu"-Positionen beschrieben, was nichts anderes bedeutet als
"Schau-Stellungen". Es handelt sich um Positionen besonderer Art, die junge,
kräftige und gewandte Paare miteinander probieren können. Sie dokumentieren
die Vielseitigkeit der Liebe und sollen beweisen, dass dabei auch das nahezu
Unmögliche möglich und mit Genuss vollzogen werden kann.

Massage
Streicheln, streichen, kneten, walken, reiben, klopfen und vibrieren - das
alles kann eine Massage umfassen. Der Masseur agiert mit Händen,
Instrumenten und elektrischen Geräten.
Was ist so gut an Massagen?
Sie beleben und beruhigen den gesamten Organismus gleichermaßen. Sie
verbessern die Durchblutung sämtlicher Körperbereiche durch das Freisetzen
bestimmter Stoffe wie Histamin. Durch die Verschiebung von Gewebeflüssigkeit
wird eine Veränderung des Ionen-Milieus (z. B. Entschlackung) erreicht und
unsere verkrampften Muskeln entspannen sich. Über Nervenreflexe hat das eine
Fernwirkung auf innere Organe, das Gefäßsystem und den Stoffwechsel.
Massagen bringen also innere Organe und unsere Immunabwehr in Fahrt und
machen auch noch den Kopf frei von Verspannungs-Schmerzen. Sie helfen auch
bei Katerschmerzen, Müdigkeit und Muskelkater.
Weiterhin erhöhen sie die Schweißabsonderung und verbessern damit die
Ausscheidung von Schadstoffen. Trockene und schuppige Haut wird entfernt -
eine Frisch-Zellenkur für die Haut.

Masochismus
Die Lust, von sexueller Erregung beim Erdulden von körperlichen oder
seelischen Misshandlungen. Diese Neigung ist häufiger bei Männern als bei
Frauen anzutreffen. Der Masochist duldet lustvoll und oft mit Genuss die
Demütigungen und Züchtigungen durch seinen Partner oder eine andere
dominierende Person und kommt dabei auch zum Höhepunkt.
Der Begriff des Masochismus ist auf den Schriftsteller Leopold von
Sacher-Masow (1836-1898) zurückzuführen. Sacher-Masow wurde insbesondere
durch den Roman "Venus im Pelz" bekannt.

Masturbation
Vom lat. Substantiv manus = Hand und stuprum = Entehrung, Unzucht,
Schändung. Vielfach wird die Masturbation auch als Selbstbefriedigung
bezeichnet, was jedoch nicht immer zutrifft. Masturbation kann im Gegensatz
zur Selbstbefriedigung auch durchaus mit dem Partner betrieben werden. Bei
der Masturbation zu zweit befriedigen sich beide Partner gegenseitig mit der
Hand, mit den Lippen oder einem Hilfsmittel wie zum Beispiel einem Vibrator,
ohne dass es aber zu tiefergehenden Intimitäten kommt. Zur
Selbstbefriedigung wird die Masturbation erst, wenn man sich allein mit der
Hand oder einem Hilfsmittel bis zum Orgasmus stimuliert.

Maulkorb
Ein Objekt, das für verschiedene sexuelle Zwecke benutzt wird. Der
Tierfetischist benutzt den Maulkorb, um sich selbst in ein Tier zu
verwandeln. Der Sadist bindet seinem Opfer den Maulkorb um, um es zum Tier
zu erniedrigen.

Maske
ein Mittel, das Gesicht zu verbergen oder zu verändern. Die Maske erlaubt,
sich anders darzustellen. Sie schafft ein zweites Gesicht, als Teufel, als
Tier. Damit hilft sie ihrem Träger, erlernte Rollen und Normen eine Zeitlang
aufzugeben, um konfliktfrei Lust zu erleben.

Membrum virile
Der medizinische Fachterminus für das männliche Glied, den Penis, lautet
`Membrum virile´.

Menage
Zusammenleben eines Mannes mit einer Frau, die nicht mit ihm verheiratet
ist. Meistens handelt es sich um lebenslange oder zumindest langjährige
Verhältnisse von Menschen, die aus juristischen Gründen einander nicht
heiraten können.

Menarche
Die erste Regel wird auch die Menarche genannt. Sie tritt bei den meisten
Mädchen zwischen dem 10. und dem 14. Lebensjahr ein, im Durchschnitt, wenn
sie ein Gewicht von 48 Kilogramm erreicht haben. Beim Auftreten der ersten
Regel blutet es meist nur ganz leicht. Angst, durch einen unerwarteten
Blutsturz in eine peinliche Situation zu geraten, ist deshalb überflüssig.
Auch eine "Regelmäßigkeit" der Regel ist zu Beginn kaum zu erkennen, da sich
der Körper in der Pubertät erst auf einen Rhythmus einstellen muss.

Menstruation
Die Menstruation ist ein Zeichen für, die Geschlechtsreife, d.h. man kann
schwanger werden. Von nun an findet einmal im Monat der so genannte Eisprung
statt (bei der Geburt sind etwa 200 000 bis 500 000 unreife Eizellen in den
Eierstöcken) Jede Frau erlebt während der Geschlechtsreife etwa 400
Menstruationen. Hierbei löst sich ein Ei aus einem der beiden Eierstöcke und
wandert durch die Eileiter. Kommt es zu keiner Befruchtung, löst sich die
Gebärmutterschleimhaut, die sich für ein befruchtetes Ei aufgebaut hat,
langsam ab. Die oberen Schichten zerfallen und werden blutend abgestoßen .
Es kommt zu einer Blutung, die zwischen drei und sechs Tage dauert und als
Regel, Periode oder Menstruation bezeichnet wird.

Menstruationsfetischismus
Der M. ist eine Sonderform des Fetischismus, bei dem die menstruierende Frau
und Menstruationsblut mit seinem Geruch für den Mann besondere sexuelle
Reizauslöser darstellen. Der Koitus zur Zeit der Menstruation ist für solche
Fetischisten das höchste Lustgefühl

Midlife Crisis
Krise in der Lebensmitte. Auch Männer haben ihre Wechseljahre. Es kommt oft
zur Torschlusspanik, weil man glaubt, im Leben eine Menge verpasst zu haben.
Männer suchen sich eine jüngere Freundin um alles nachzuholen und Frauen
verwirklichen sich selbst.

Minipille
Die Pille im "klassischen Sinn" ist ein Kombinationspräparat aus Östrogen
und Gestagen.
Die Minipille hingegen setzt sich nur aus einem Gestagen zusammen, das zudem
geringer als bei östrogenhaltigen Pillen dosiert ist. Der Nachteil bei den
Minipillen ist, dass der Zeitplan für die Einnahme strenger ist, als bei
östrogenhaltigen Pillen (=Komibinationspille).

Missbrauch
Erwachsene benutzen Kinder, um ihre eigenen sexuellen Vorlieben ausüben zu
können. Dies geschieht durch Gewalt und/oder psychischen Druck.

Missionarsstellung
Eine der Grundpositionen beim Koitus (auch Normalstellung genannt): Die Frau
liegt auf dem Rücken, der Mann bäuchlings auf ihr. Beide Partner sehen
einander an und können sich umarmen. Variieren lässt sich diese Stellung
durch veränderte Beinhaltung (strecken, beugen, spreizen) oder indem die
Frau ihren Oberkörper aufrichtet und den Partner umarmt.

Missogynie
Die starke Abneigung eines Mannes gegen das weibliche Geschlecht. Die
Abneigung besteht besonders in Bezug auf die Sexualität.

Mixoskopie
Eine Variante des Voyeurismus. Sie äußert sich in dem Beobachten fremder Menschen beim Geschlechtsverkehr. Der eigene Koitus befriedigt den Voyeur nicht. Er kommt ausschließlich beim Betrachten von sexuellen Handlungen anderer Menschen zum Höhepunkt. Diesen erreicht er oft ohne zusätzliche Masturbation.
Nach einer gewissen Zeit befriedigt den Betroffenen diese Art des Beobachtens jedoch immer weniger. Wie in einer Sucht steigert er nun seine Beobachtungen mit immer kürzeren Abständen. Doch endgültige Befriedigung kann er nur selten finden.

Mixoskopie bestialis
Die Neigung, den Geschlechtsverkehr zwischen Mensch und Tier zu beobachten. Menschen mit diesen Neigungen finden nur selten Orte, an denen sie ihre Schaulust befriedigen können. Es gibt jedoch spezielle Etablissements an geheimen Orten, in denen der Koitus zwischen Frauen und verschiedenen Tieren dargeboten wird. Wie bei jeder extremen Neigung ist es für den Betroffenen oft kostspielig, an solchen Orten seine Befriedigung zu suchen.
Häufig sind Voyeure dieser Art auch in Ställen oder Zoos zu finden, wo sie auf ein befriedigendes Erlebnis hoffen. Auch Videofilme und -Magazine aus dem Ausland, in denen die Sodomie nicht gesetzlich verboten ist, verschaffen diesem Voyeur die erwünschten Genüsse.

Mixoskopie homosexualis
Der Wunsch, ausschließlich gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen zu beobachten. Besonders heterosexuelle Männer können eine solche Leidenschaft entwickeln. Ziel ihrer Beobachtungen sind dann lesbische Frauen beim Intimverkehr. Doch auch Frauen können sich an dem Anblick homosexueller Männer beim Liebesspiel erregen und beim Zuschauen sogar zum Orgasmus kommen.

Monogamie
( gr. Monos = einzeln, gamos = Ehe)
Einehe; Sexualität, die auf einen Partner beschränkt ist. Eheliche Treue
gilt als Ideal. Ein Gegenentwurf zur Monogamie ist die Vielehe (Polygamie),
in der nach islamischem Recht ein Mann bis zu vier Frauen heiraten darf,
vorausgesetzt, er hat genug Geld dafür und kann sie alle absolut gleich
behandeln, was auch die sexuelle Befriedigung einschliesst.

Morgenlatte
Von süßen Träumen in den morgendlichen Alltag. Für die meisten Männer ist morgens um sieben die Welt bereits in Unordnung. Denn schon beim Aufwachen werden sie mit einer harten Realität zwischen ihren Beinen konfrontiert. Die Morgenlatte ist ein Phänomen, das jeder kennt, über das aber kaum jemand wirklich etwas weiß. Auftreten und Häufigkeit sind dabei von Mann zu Mann verschieden. Morgenstund hat nicht nur Gold im Mund, sondern auch Blut in den Schwellkörpern. Tatsächlich ist ein Grund für die Erektion der so genannte Reflexbogen: Im Liegen sendet die volle Blase ein Signal ans Rückenmark, das im Gehirn falsch verbucht w Gehir Gehirn falsch verbucht wird. Aufstehen und Pinkeln ist ein probates Mittel, die Latte wieder loszuwerden.
Aber die Morgenlatte erinnert uns gleich nach dem Aufwachen an die schönste Sache der Welt. Wer sich die Zeit für einen Quickie nimmt, hat beste Chancen auf eine angenehmen Tag. Denn Sex am Morgen ist besser als Frühsport oder Kaffee. Im Gehirn wird das Hormon Serontonin ausgeschüttet. Das macht happy und sorgt für einen guten Start!

Mud
Schlammspiele

Multipler Orgasmus
Ein bisher einzig bei Frauen beobachtetes Phänomen. Der multiple Orgasmus
besteht aus einer Reihe einzelner Orgasmen, zwischen denen jedoch nur
jeweils kurze Zeitabstände von wenigen Sekunden liegen.

Mund
Berühren, küssen, knabbern, lecken, lutschen, saugen und schlucken - alles
machen wir mit Hilfe des Mundes. Die Formen der Lippen sind sehr sinnlich.
Sie erinnern an die Schamlippen der Frau. "Ich küsse deinen Erdebeermund"
schrieb im 15. Jahrhundert Francois Villon und setzte damit dem mit
empfindlichen Nervenbahnen durchzogenen Körperteil ein Denkmahl.

Muskelerotik
Jene Form der sexuellen Orientierung, die auf das kindliche Stadium der
Freude an der Bewegung und der Betätigung der sich entwickelnden Muskeln
zurückgeht. Die M. beginnt sich im frühesten Säuglingsalter zu entwickeln
und führt bis zu den Koitalbewegungen des Erwachsenen

Mutterfixierung
Es ist die Unfähigkeit des Mannes, die sexuelle Komponente der Mutterliebe
von der Mutter auf einen gegengeschlechtlichen Sexualpartner zu übertragen.
Männliche Homosexualität geht deshalb angeblich oft auf die Mutterfixierung
zurück.

Mysophilie
Eine spezielle Form des Masochismus. Die Mysophilie ist stets mit Ekel verbunden. Befriedigung wird nur durch das Ausführen oder das Erdulden einer ekelhaften Handlung erreicht. Das gesamte sexuelle Tun des Betroffenen wird beherrscht von dem Wunsch, Erniedrigung durch Schmutziges oder Anstößiges zu erlangen. Der Ekel wirkt auf ihn stimulierend und wird in Lust umgewandelt.
So kann er z.B. den Geschlechtsverkehr mit einer Frau nur auf einer öffentlichen Toilette vollziehen. Beim Anblick von Fäkalien onaniert er lustvoll und seine Partnerin darf sich keinesfalls vor dem Verkehr waschen oder parfümieren. Eine besondere Vorliebe des Betroffenen gilt obdachlosen Frauen. Diese holt er sich von der Straße, um mit ihnen zu schlafen und dadurch in seinem Trieb befriedigt zu werden.