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 | SEXLEXIKON V |
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Vagina Weibliches Geschlechtsteil, Scheide. Aus Haut und Bindegewebe -oder Muskelfasern bestehende Gleithülle/Kanal. Man unterscheidet äussere und innere Geschlechtsorgane . Unter den äusseren Geschlechtsorganen versteht man die Vulva mit ihren verschiedenen Teilen, wie grossen und kleinen Schamlippen, den Vestibulardrüsen, sowie dem Kitzler (Klitoris) und dem Venushügel (mons pubis). Zu den inneren Geschlechtsorganen, die alle im kleinen Becken liegen, zählt man die Scheide, die Gebärmutter, die beiden Eileiter und die beiden Eierstöcke. Die Vagina verbindet das äussere weibliche Genitale mit dem Uterus. Sie ist der Ort des Geschlechtsverkehrs (= Kohabitationsorgan) und gleichzeitig Endabschnitt des Gebärmutterkanals. Die Scheide ist ein ca. 7-12 cm langer Schlauch, der am Scheideneingang (Introitus vaginae) beginnt. Die Scheide reicht bis zum Muttermund (Porto vaginalis uteri) und bildet so das Scheidengewölbe. Da die Scheide nach vorn gekrümmt verläuft, ist das hintere Scheidengewölbe stärker ausgeprägt als das vordere. Beim Geschlechtsverkehr wird die Samenflüssigkeit am äusseren Muttermund abgelagert. Es wird angenommen, dass dieses hintere Scheidengewölbe und der Gebärmutterhalskanal eine Rolle als Samenreservoir spielen.
Vaginismus Scheidenkrampf, Abwehrreaktion gegen Berühren des Scheideneingangs oder gegen das Einführen vom Penis. Neben der Muskulatur an Scheideneingang und Beckenboden verkrampft auch die Oberschenkelmuskulatur und führt zu einem Zusammenpressen der Beine. Vaginismus tritt oft auch bei nichtsexeueller Berührung (z.B. bei einer frauenärztlichen Untersuchung) auf. Vaginismus hat fast immer seelische Ursachen. Am häufigsten tritt Vaginismus nur vorübergehend und meist bei sehr jungen Frauen auf. Ängste vorm Sexualverkehr aus Unerfahrenheit können dafür verantwortlich sein. Durch geduldiges Verhalten und behutsames Vorgehen kann der Mann seiner Partnerin helfen, solche Ängste zu überwinden.
Vampirismus Im Volksglauben Tote, die gespenstisch weiterleben, indem sie sich vom Blut lebender Menschen ernähren. Der Vampirismus ist geprägt von stark sadomasochistischen Symbolen.
Vanilla Engl. für Vanille. Gebräuchlicher Begriff (vor allem in den USA) für nichtsadomasochistische Praktiken (auch Vanille- oder Blümchensex genannt). Der Begriff entstand angeblich dadurch, dass Vanille die am weitesten verbreitete Eissorte von allen sei.
Vasketomie Vasektomie bedeutet Sterilisation beim Mann. Dabei werden die beiden Samenleiter durchtrennt und die freien Enden einzeln verschlossen. Dieser Eingriff dauert c.a. eine halbe Stunde und geschieht nur mit örtlicher Betäubung. Nach einer Vasektomie können die Samenzellen die Hoden nicht mehr verlassen. Dadurch kann ein sterilisierter Mann keine Frau befruchten, aber die Gefühlsintensitiät ist die gleiche. Bei einem Orgasmus kommt genau so wie davor Samenflüssigkeit aber ohne Spermien aus dem Penis.
Venushügel Leichte Wölbung der weiblichen Scham oberhalb der Geschlechtsorgane. Wird oben durch die Schambehaarung bedeckt und nach unten in die Schamlippen übergeht. Der Venushügel hat seinen Namen in Anlehnung an die Liebesgöttin Venus erhalten. Da diese zarte Schamerhebung erotisch und besonders weiblich und reizvoll wirkt.
Vergewaltigung Unter Vergewaltigung versteht man den Beischlaf oder andere sexuelle Handlungen, die mit dem Eindringen in den Körper verbunden sind, zu denen das Opfer mit Gewalt oder durch Drohung mit einer gegenwärtigen Gefahr für Leib oder Leben gezwungen wird.
Verhütung Umfasst alle Methoden sich beim Geschlechtsverkehr vor einer Schwangerschaft und/oder vor Sex-Krankheiten zu schützen, wobei man mit ganz verschiedenen Mitteln verhüten kann
Viagra Bei sexueller Stimulation wird Stickstoff in den Schwellkörpern freigesetzt. Dieser Stickstoff aktiviert zuerst ein Enzym, das dann wiederum ein bestimmtes Phosphat hervorruft. Dieses Phosphat entspannt die Arterien und die Muskulatur in den Schwellkörpern. Die Blutzufuhr erhöht sich und der Penis kann steif werden. Bei Potenzproblemen zerstört ein Enzym dieses zur Versteifung benötigte Phosphat. Und Viagra zerstört dieses schädliche Enzym, sodass sich das Phosphat wieder ungehindert bilden kann. Die mit Blut gefüllten Arterien weiten sich aus, werden also größer und üben so Druck auf die Venen aus. So schließen sich die Venen und das Blut kann nicht zurückfließen und der Penis bleibt steif. Seit Oktober 1998 ist dieser Wirkstoff in Deutschland erhältlich. Eine Sexual-Beratung ist jedoch bei den meisten Potenzproblemen hilfreicher, als diese Pille einzuwerfen, denn sie hat mögliche Nebenwirkungen wie Blutdrucksenkungen, Hautausschlag und Kopfschmerzen
Vibrator Ein vibrierender Massagestab, ursprünglich zur Entspannung der Haut konzipiert. Heute jedoch häufiger ein motorbetriebener Dildo oder Kunstpenis, der in erster Linie zur Masturbation oder Selbstbefriedigung dient. Vibratoren bieten aber auch beim Sex zu zweit erregende Abwechslung und lustvolle Varianten. Auch können Vibratoren jenen Frauen Befriedigung bringen, die beim Geschlechtsverkehr mit einem Mann nur selten einen Orgasmus erreichen. Mit Hilfe eines Vibrators kann eine Frau ihre eigenen Orgasmusreaktionen erkennen.
vixen Vulgärausdruck für Masturbation.
Vorhaut (anat. Präputium); Hautfalte, die die Eichel ganz oder teilweise bedeckt und sehr sensibel ist. Die Vorhaut ist auf der Unterseite des Penis durch das Vorhautbändchen (Frenulum) mit dem Penis verbunden. Bei einer Erektion zieht sie sich zurück und legt somit die Eichel frei. Oftmals wird die Vorhaut aus religiösen, kulturellen, hygienischen, medizinischen (Phimose) oder auch ästhetischen Gründen entfernt. Dieser Eingriff wird als Zirkumzision bezeichnet
Vorspiel Körperkontakt vor dem eigentlichen Geschlechtsverkehr. Das Vorspiel steigert die sexuelle Erregung beider Partner. Das Vorspiel, meist ein Erkunden der erogenen Zonen des Partners. Fellatio und Cunnilingus gehören zu den beliebten Vorspielvarianten.
Voyeur von franz "voir" (= sehen). Der Voyeur - auch "Spanner" genannt - sucht sexuelle Erregung, indem er heimlich andere Personen beim Entkleiden oder beim Liebesspiel beobachtet. Häufig masturbiert er dabei. Besonderer Reiz für den Voyeur ist es, unentdeckt zu bleiben. Die Sexualpsychologie ist sich noch nicht im Klaren darüber, inwieweit ein Voyeur möglicherweise eine krankhafte psychische Störung hat, die sich zu sexuellen Straftaten steigern kann.
Vulva Als Vulva bezeichnet man die Gesamtheit der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane: Venushügel, große Schamlippen, kleine Schamlippen, Der Kitzler (Klitoris), Harnröhrenöffnung, Scheideneingang, Anus. Der Venushügel, die großen Schamlippen und die kleinen Schamlippen begrenzen die Vulva. Im unteren Drittel der großen Schamlippen sind die beiden Vestibulardrüsen eingebettet, die für die Befeuchtung des Scheidenvorhofs sorgen. Der Kitzler liegt an der vorderen Umschlagfalte der kleinen Schamlippen und ist ein schwellfähiges, mit Nerven und Sinneskörperchen reich versehenes Organ und daher besonders berührungsempfindlich. Die Schamlippen umschließen den Scheidenvorhof, in welche die Harnröhrenöffnung und weiter hinten die Scheide mündet.
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